Homeserver Teil 2: Software

Das OS

Ubuntu 12.10 (Stand März 2013)

ubuntu-logoIm Jahr 2009 habe ich mich erstmals auf die Suche nach einer Linux-Distribution gemacht und bin zuerst bei Debian gelandet, welches aber nach kurzer Zeit von Ubuntu als Desktop-System abgelöst wurde. Wohl war mir zu dem Zeitpunkt bereits bekannt, dass die Unterschiede zwischen Ubuntu und Debian nicht allzu gravierend waren, jedoch entschied ich mich aufgrund der Tatsache, dass ich bereits mit Ubuntu gute Erfahrung gemacht habe, dazu Ubuntu auch als Server-System einzusetzen. Ubuntu hat sich für mich als zuverlässig und sicher bewiesen und ist deshalb seit mehreren Jahren bei mir im Einsatz.

Die Software

SSH

Die Secure Shell ist Dreh- und Angelpunkt des Servers. Sie ermöglicht Zugriff auf den Server über das Netzwerk und macht somit auch die Administration ohne an den Server angeschlossener Monitor und Tastatur möglich. Ein selbstverständlich Muss für jeden Linux-Server.

CUPS

Der CUPS Daemon ist für die Freigabe von an den Server angeschlossenen Druckern zuständig. Sämtliche Drucker können auch via Webinterface verwalten und freigegeben werden, was eine Alternative zu einem dediziertem Netzwerkdrucker darstellt.

Samba

Der „Windows-Freigabe“-Daemon für Linux ermöglicht es Files über das Netzwerk auszutauschen. Da das SMB-Protokoll für mich einen Standard darstellt, der nahezu von allen Geräten (dem Kühlschrank und der Mikrowelle ausgenommen – aber weiß, was da noch auf uns zukommt 😀 ) unterstützt wird, hat sich sich in meinen Augen gegen andere Protokolle wie NFS durchgesetzt. Ebenfalls einfache Benutzer und Rechteverwaltung ermöglicht Samba (letztere durch Unix-Permissions).
Produktiv eingesetzt wird Samba noch in Version 3, jedoch teste ich auch Version 4 zurzeit. Der Funktionsumfang ist in Version 4 um einiges größer geworden, jedoch benötige ich die meisten dieser Funktionen nicht, weshalb ich derzeit noch unsicher bin ob ich Version 4 produktiv einsetzen werde.

MySQL

Mein absoluter Favorit unter den DBMS. Bis heute konnte ich mich leider immer noch nicht mit PostgreSQL & etc. anfreunden. Die Simplizität & Verlässlichkeit von MySQL sprechen eindeutig für das DBMS. Persönliche benötige ich MySQL für Webentwicklung und natürliche auch produktiv als Datenbank für Websites.

Courier & Postfix & Amavis

Dieses Trio ist für den E-Mail-Verkehr zuständig. Courier dient zur Bereitstellung von IMAP/POP3 Mailfächern, während Postfix für den SMTP Verkehr und somit für die Kommunikation zuständig ist. Ergänzt wird das ganze von Amavis, SpamAssassin und weiteren diversen Plugins zur Spam & Virenabwehr.

Apache

Der Webserver Apache war der erstes Webserver den ich verwendet habe, damals noch im XAMPP-Paket. Mittlerweile benutze ich auch nginx, der sich vorallem als äußerst performant herausgestellt hat, da Apache aber einfacher zu konfigurieren ist, verwende ich diesen auf meinem Homeserver, während hier auf dieser Website nginx mit PHP-FPM zum Einsatz kommt.

VirtualBox

VirtualBox hat sich als einfach zu bedienende Virtualisierungssoftware herausgestellt weshalb ich diese oft und gerne einsetze. In Ergänzung zu VirtualBox benutze ich das Webfrontend, phpvirtualbox.

 

 

 

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